schwarz muss er sein

Piemont im Oktober 2014 – Teil I

Barbara Reisen 2 Comments

Heute ist so ein grauer, nasser und schwerer Tag, der 1. Dezember 2014, diese Gelegenheit nutze ich, um meinen Erinnerungen nachzuhängen und endlich meinen Blog Post (Teil I) über die letzten Ferien im Piemont vom Oktober 2014 zu schreiben.

 

schwarz muss er sein

Kaffee in schwarz und weiss

 

Wie schon im Sommer auch dieses Mal: Bildberbuchwetter, bis wir in die Ebene um Turin kommen, da herrscht Dunst (la brina), typisch für diese Jahreszeit.

Das Ankommen auf dem Grillo Parlante ist wie Nach-Hause-Kommen. Regula und Gilbert sind einfach wunderbare Gastgeber. Lucky, ihr Hund, bellt zwar Roco zuerst an, aber sie finden sich gleich wieder und ziehen zusammen los. Wir machen einen längeren Spaziergang in der Gegend, das schlechte Wetter vom Sommer hat grosse Schäden angerichtet, zuerst der Hagel und dann die „mosca“ (Fliege), mir tun die Bauern leid, die kaum Gemüse, Früchte oder Trauben ernten konnten. Gut zu wissen, dass  jetzt am Mittwoch, Samstag und Sonntag die Jagd offen ist.

 

eher vernebelt

eher „vernebelter“ Blick

 

Noch ist das Wetter so mild, dass wir den Apero heute draussen trinken können.

Ich freue mich auf das Nachtessen, das wir heute mit den anderen Hausgästen auf dem Grillo Parlante geniessen. Eine grosse Tafel – wir sind ja 11 Personen, die aus den verschiedensten Ländern kommen: Schweiz, Deutschland und Holland.

Wie ich diese Antipasti liebe, ich könnte mich alleine davon ernähren, besonders das carne cruda ist superfein. Gilbert hat etwas Neues ausprobiert: Kürbisscheiben (eine längliche grüne Sorte) fein schneiden, im Olivenöl anbraten, dann ganze Amalfi Zitronen fein schneiden, Salz + Pfeffer und schön durchziehen lassen. Herrlich!

 

 

ah, carne curda

Antipasto Buffet

 

das Highlight des Tages

Antipasto Buffet

 

Wein

Arte 2006 von Domenico Clerico

Dazu trinken wir einen Arte 2006 von Domenico Clerico aus Manzoni-Monforte d’Alba, eine Assemblage aus Barbera und Nebbiolo, die in Eichenfässern während 16 – 18 Monaten seine Reife erhält. Ein feiner Wein mit vollem Körper, Aromen von Pflaumen und Lakritze, samtigem Tannin mit einem langen Abgang.

Comments 2

  1. Pingback: Piemont im Oktober 2014 – Teil II | Late Bloomers

  2. Pingback: Piemont im Oktober 2014 – Teil III | Late Bloomers

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.